Micron hat am 31. Mai 2016 die SSD-Produktreihen Micron 1100 mit SATA und Micron 2100 mit PCIe NVMe vorgestellt. Beide nutzen 3D-NAND und richten sich an Client-Systeme, darunter Notebooks, Desktop-PCs und Workstations. Ausgewählte OEM-Kunden erhalten bereits Muster. Die Serienproduktion der 1100 soll im Juli beginnen, die 2100 im Sommer 2016 folgen.
Bis zu zwei Terabyte in der SATA-Reihe
Die Micron 1100 verwendet TLC-3D-NAND und bietet laut Hersteller bis zu zwei Terabyte im 2,5-Zoll-Format. Micron positioniert sie für verbreitete PC-Anwendungen. Die Serie 2100 ist dagegen die erste Client-SSD-Reihe des Unternehmens mit PCIe NVMe. Als Einsatzfelder nennt Micron unter anderem Videoschnitt, Streaming und anspruchsvolle PC-Spiele.
Damit gelangen Produkte auf Basis der von Intel und Micron vorgestellten 3D-NAND-Technik in das Client-Portfolio. Die frühere Technologieankündigung beschrieb mögliche Speicherdichten; die jetzt genannten zwei Terabyte sind eine konkrete Kapazitätsangabe zur 1100-Reihe.
Laufwerksverwaltung mit Storage Executive
Micron nennt Dynamic Write Acceleration für typische, stoßweise auftretende Schreibzugriffe. Das Verwaltungswerkzeug Storage Executive dient zur Überwachung des Laufwerkszustands und für Firmware-Updates. Eine Sanitize-Funktion unterstützt das Löschen vor Wiederverwendung oder Ausmusterung. Die Ankündigung beschreibt keine neue Softwareversion. Konkrete Endkundenpreise nennt Micron nicht.

