Stylelint 6.0.1: CSS-Prüfung mit PostCSS und konfigurierbaren Regeln

Mit Stylelint 6.0.1 ist seit dem 19. April 2016 eine Korrektur für die Prüfung von CSS-Funktionsnamen verfügbar. Die Release Notes beschreiben die Berücksichtigung von camelCase-Namen wie translateX und scaleX, wenn die Regel function-name-case auf Kleinschreibung eingestellt ist. Solche gültigen Namen sollen dadurch keine falschen Beanstandungen mehr auslösen.

Regeln für Fehler und Teamkonventionen

Der auf PostCSS basierende Linter bietet laut Projektdokumentation mehr als hundert Prüfregeln. Sie reichen von ungültigen Hex-Farbwerten bis zu Abständen und problematischen Kurzschreibweisen von CSS-Eigenschaften. Regeln sind zunächst ausgeschaltet und werden über die Projektkonfiguration aktiviert. Gemeinsame Konfigurationen lassen sich wiederverwenden; Plugins können eigene Prüfungen ergänzen.

Stylelint unterstützt neben CSS auch SCSS und SugarSS. Die Less-Unterstützung ist in diesem Entwicklungsstand experimentell. Für die Einbindung stehen eine Kommandozeile, eine Node-API und ein PostCSS-Plugin bereit. Ergänzende Integrationen verbinden die Prüfung mit Editoren und Build-Werkzeugen.

CSS-Prüfung ergänzt die Arbeit an Browseroberflächen

Bei Browsergames mit Canvas-Frameworks wie Konva kann Stylelint die umgebenden HTML-Oberflächen und deren Stylesheets prüfen. Die im Canvas gezeichnete Spielszene selbst fällt nicht darunter. Für Teams liegt der Nutzen in einer gemeinsam ausführbaren CSS-Konfiguration: Abweichungen werden als konkrete Fundstellen sichtbar, statt erst im manuellen Code-Review aufzufallen.

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