Razer stellte mit dem Turret ein kabelloses Lapboard für PC-Spieler vor. Die Kombination aus Tastatur, magnetischem Mauspad und Funkmaus sollte klassische PC-Spiele auch im Wohnzimmer steuerbar machen.
Das flache Lapboard nutzt ein verkürztes Chiclet-Layout ohne Nummernblock und erkennt dank Anti-Ghosting bis zu zehn gleichzeitig gedrückte Tasten. Die Maus arbeitet mit einem 3.500-DPI-Sensor und sieben Tasten. Ein ausklappbares Mauspad hält sie über eine magnetische Fläche auf dem Board.
Zwei Funkwege für PC und Konsole
Razer sah für das Turret Bluetooth LE an der Konsole sowie einen 2,4-GHz-Adapter am PC vor. Damit sollte das Gerät verschiedene Wohnzimmer-Setups abdecken, ohne die Maus per Kabel am Lapboard befestigen zu müssen. Das Konzept knüpfte an den Versuch an, PC-Spiele mit Steam Link vom Rechner auf den Fernseher zu bringen.
Akkus für längere Sitzungen
Die Maus erhielt einen wechselbaren Akku mit einer Herstellerangabe von bis zu 40 Stunden Laufzeit. Für die Tastatur nannte Razer bis zu vier Monate, abhängig von der Nutzung. Geladen wurden beide Komponenten in einer gemeinsamen Dockingstation. Das Turret zielte damit auf einen festen Platz im Wohnzimmer, an dem Tastatur und Maus nach dem Spielen nicht separat verstaut werden mussten.
