Raspberry Pi Zero: Produktion wird wieder aufgenommen

Die Raspberry Pi Foundation will die Produktion des Raspberry Pi Zero in Wales wieder aufnehmen. In einem Beitrag im offiziellen Raspberry-Pi-Forum kündigte Gründer Eben Upton an, dass zunächst 250.000 weitere Platinen bestellt wurden und die Fertigung danach mindestens 50.000 Geräte pro Monat erreichen soll.

Rückkehr nach Produktionspause

Die Fertigung des fünf US-Dollar teuren Raspberry Pi Zero war zuvor unterbrochen worden, damit sich die Produktionslinien auf den Raspberry Pi 3 konzentrieren konnten. Für dieses Modell waren laut Upton bereits mehr als eine Million Platinen gefertigt. Die neue Planung sollte die Lieferbarkeit des kleineren Boards verbessern, das seit seiner Vorstellung regelmäßig nur in kleinen Stückzahlen verfügbar war.

Der Raspberry Pi Zero ist für kompakte Embedded-Projekte interessant, bei denen ein vollständiger Einplatinencomputer mit Linux, GPIO-Anschluss und geringem Energiebedarf benötigt wird. Damit knüpft das Modell an die Einsatzfelder an, die bereits beim ersten Raspberry Pi für Streaming und eigene Hardwareprojekte dokumentiert wurden.

Neue Funktion bleibt zunächst offen

Upton stellte für die nächste Revision außerdem eine zusätzliche Funktion in Aussicht. Welche Änderung geplant war, nannte er zunächst nicht. Er schloss integriertes WLAN ausdrücklich aus. In der Community wurden deshalb unter anderem ein Audioausgang, ein aufgelöteter GPIO-Header und eine bessere USB-Unterstützung diskutiert. Diese Punkte waren zum damaligen Zeitpunkt Spekulationen und keine bestätigten Eigenschaften der angekündigten Revision.

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