Build 2016: Xbox Dev Mode macht jede Xbox One zum Testsystem

Microsoft zeigte am 30. März 2016 auf der Build 2016 den Xbox Dev Mode. Damit ließ sich eine handelsübliche Xbox One für die Entwicklung und Erprobung von UWP-Apps und Spielen freischalten.

Der neue Modus sollte die Konsole vom Retail-Gerät zum Testsystem machen. Entwickler konnten ihre Anwendungen dadurch in einer Wohnzimmerumgebung prüfen, ohne für jeden Versuch ein separates Development Kit zu benötigen. Microsoft stellte die Funktion zunächst als Vorschau bereit.

Activation-App für die Xbox One

Für die Freischaltung verwies Microsoft auf die Xbox Dev Mode Activation-App im Xbox Store. Die Nutzung richtete sich zunächst an erfahrene Entwickler, weil sich die Funktion noch in einer frühen Preview-Phase befand. Nach der Aktivierung konnten UWP-Projekte auf der Konsole installiert und getestet werden. Die Xbox One blieb dabei weiterhin als normales Retail-Gerät nutzbar, solange der Entwicklermodus nicht aktiviert war.

UWP verbindet Windows und Xbox

Microsoft verband den Xbox Dev Mode mit der Universal Windows Platform. Die Plattform sollte Apps und Spiele auf mehreren Windows-10-Geräten erreichen. Im selben Zusammenhang stellte Microsoft Verbesserungen für PC-Spiele in Aussicht, darunter die Unterstützung von G-Sync und FreeSync sowie weitere Optionen für mehrere GPUs.

Für kleine Teams senkte das Verfahren die Einstiegshürde für Tests auf Xbox-Hardware. Die Vorschau war noch kein Ersatz für das ID@Xbox-Programm und richtete sich nicht an die Veröffentlichung fertiger Spiele. Sie ergänzte die vorhandenen Werkzeuge um einen direkten Weg, UWP-Software auf einer Retail-Konsole zu prüfen.

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