Warner Bros. kündigte am 1. November 2015 eine Rückerstattung für die PC-Version von Batman: Arkham Knight an. Käufer konnten das Spiel bis zum Jahresende unabhängig von ihrer Spielzeit zum vollen Preis zurückgeben. Der Season Pass ließ sich nur zusammen mit dem Hauptspiel erstatten.
Die Steam-Ankündigung richtete sich an alle Käufer der PC-Version. Für Spieler, die den Titel behalten oder bis zum 16. November 2015 kaufen wollten, stellte Warner Bros. ein Ersatzpaket in Aussicht. Es umfasste die bisherigen Arkham-Spiele als Game-of-the-Year-Edition, Batman: Arkham Origins Blackgate, das für 2016 geplante Community Challenge Pack und Gegenstände für Team Fortress 2.
Das Paket war vor allem für Besitzer interessant, die noch nicht alle älteren Teile besaßen. Wer die Arkham-Spiele bereits hatte, erhielt durch die Aktion dagegen keinen vergleichbaren Mehrwert. Das Angebot stand im direkten Zusammenhang mit den anhaltenden technischen Problemen der PC-Fassung. Die Ankündigung von Batman: Arkham Knight für NVIDIAs GRID-Dienst im Frühjahr 2015 lag zu diesem Zeitpunkt erst wenige Monate zurück.
Technische Arbeiten an der PC-Version
Warner Bros. erklärte, behobene Fehler weiter zu verbessern und nicht korrigierbare Probleme offen zu kommunizieren. Das beauftragte Studio Iron Galaxy arbeitete unter anderem an der Unterstützung mehrerer Grafikkarten und an Abstürzen bei bestimmten GPUs. Die Rückerstattung blieb bis zum Ende des Jahres möglich, auch wenn der Käufer das Spiel bereits längere Zeit genutzt hatte.
