Sony hat am 30. Juli 2015 einen deutlichen Gewinnanstieg für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2015 gemeldet. Das offizielle Ergebnisdokument von Sony weist dabei die PlayStation 4 als wichtigen Umsatzträger aus. Die Konsole erreichte im Quartal 3,0 Millionen ausgelieferte Einheiten nach 2,7 Millionen im Vorjahreszeitraum.
PlayStation 4 treibt das Spielegeschäft
Im Segment Game & Network Services stieg der Umsatz von 257,5 auf 288,6 Milliarden Yen. Das operative Ergebnis erhöhte sich von 4,3 auf 19,5 Milliarden Yen. Sony nennt im Ergebnisdokument neben den höheren PS4-Hardwareverkäufen auch Softwareerlöse als Treiber. Der Umsatz aus dem Netzwerkgeschäft legte ebenfalls zu.
Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Sony im Segment mit 16,5 Millionen ausgelieferten PS4. Die Prognose liegt damit über der im April genannten Erwartung von 16,0 Millionen Geräten. Die PlayStation 4 blieb damit der zentrale Bezugspunkt in Sonys Ausblick auf das Spielegeschäft.
Sony kehrt im Quartal deutlich in die Gewinnzone zurück
Auf Konzernebene stieg das operative Ergebnis von 69,8 auf 96,9 Milliarden Yen. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn erhöhte sich von 26,8 auf 82,4 Milliarden Yen. Neben PlayStation trugen vor allem Bildsensoren zum Ergebnis bei. Die Entwicklung knüpft an frühere Branchenmeldungen zu den gemeinsamen Energieanforderungen für Xbox, PlayStation und Nintendo an, die den Wettbewerb der Konsolenhersteller auch außerhalb einzelner Spiele betrachten.
