Bethesda-Lead-Character-Artist Alex Nguyen beschreibt in einem Interview mit Kotaku einen Wandel bei den Entlassungen innerhalb von Bethesda und ZeniMax. GamingBolt berichtet unter Berufung auf das Gespräch, dass Stellenstreichungen vor der Übernahme durch Microsoft selten gewesen seien.
Nguyen verweist dabei auch auf schwierige Veröffentlichungen wie Fallout 76 und The Elder Scrolls Online. ZeniMax habe den Teams Zeit gegeben, die Spiele weiterzuentwickeln, statt unmittelbar Personal abzubauen. Seit der Microsoft-Übernahme erlebe er dagegen Entlassungen in einem jährlichen Rhythmus. Tom Warren dokumentierte die Protestaktion
Erfahrungswissen geht mit den Teams verloren
Der technische Produzent Nathan Hahn beschreibt den Verlust langjähriger Beschäftigter als Problem für Moral und Produktion. Wenn wenige Personen über ein Systemwissen verfügten und alle gleichzeitig gingen, müsse das verbleibende Team zentrale Abläufe erneut erlernen. Nguyen widerspricht außerdem der Darstellung, die aktuellen Kürzungen beträfen vor allem mittlere Managementebenen. Nach seiner Schilderung seien auch Beschäftigte betroffen, die unmittelbar an der Umsetzung der Spiele arbeiteten.
Die Aussagen stehen im Umfeld der von der CWA begleiteten Proteste gegen die Xbox-Entlassungen. In Maryland wurden laut dem Bericht ein aufblasbares Rattenmaskottchen und 800 rote Fahnen aufgestellt. Ein vorhandener Bericht zur Moral bei id Software beschreibt die Folgen der Entlassungswelle aus einer weiteren Entwicklerperspektive.
