Am 26. Mai 2015 berichtete Golem über eine Panne bei Cloud Imperium Games, durch die rund 48 GByte Entwicklungsdaten aus Star Citizen öffentlich erreichbar waren. Ein Community Manager hatte in einem Forum Screenshots veröffentlicht, deren URLs auf weitere Dateien verwiesen. Fans konnten die Struktur vervollständigen und dadurch auf das Datenpaket zugreifen.
Die Dateien enthielten unter anderem noch nicht fertige Modelle von Raumschiffen. Golem nannte als Beispiel das Bengal-Kriegsschiff. Weil Star Citizen auf der CryEngine basiert, ließen sich die Modelle mit verfügbaren Werkzeugen öffnen. Ob Darstellungsfehler auf interne Tools von Cloud Imperium Games oder auf den unfertigen Entwicklungsstand zurückgingen, war damals nicht geklärt.
Entwicklungsdaten zeigen unfertige Assets
Für die Entwicklung bedeutete der Vorfall vor allem, dass interne Assets vor ihrer geplanten Veröffentlichung sichtbar wurden. Die Reaktion der Community fiel laut Bericht trotzdem überwiegend positiv aus, weil die Dateien einen Einblick in den Detailgrad und die Gestaltung der geplanten Inhalte gaben. Der Bericht bezeichnete die Daten nicht als fertige Spielbestandteile.
Cloud Imperium Games hatte zu diesem Zeitpunkt nach Angaben des Berichts mehr als 83 Millionen US-Dollar von fast 900.000 Unterstützern eingesammelt. Das Studio arbeitete unter anderem am First-Person-Shooter-Modul Star Marine. Ein früherer technischer Beitrag zu Star Citizen behandelte bereits die Alpha 1.1 und neue Schiffsmodelle.
