Nvidia führte die Quadro M6000 im März 2015 als professionelle Grafikkarte für große 3D-Modelle, Rendering und technische Visualisierung. Das offizielle Datenblatt zur Quadro M6000 nennt 12 GByte GDDR5-Speicher, 3.072 CUDA-Kerne und eine Speicherbandbreite von 317 GByte pro Sekunde.
Vier 4K-Ausgaben und DirectX 12
Die Maxwell-Karte konnte bis zu vier Displays direkt ansteuern. Über DisplayPort 1.2 waren Auflösungen bis 4096 × 2160 Pixel bei 60 Hz vorgesehen, zusätzlich standen ein Dual-Link-DVI-Anschluss und VGA-Unterstützung über Adapter bereit. Bei den Grafik- und Compute-Schnittstellen führte Nvidia unter anderem OpenGL 4.5.3, DirectX 12.0, CUDA, DirectCompute und OpenCL auf.
Workstation-Hardware für 3D-Teams
Nvidia hob die Zertifizierung für professionelle Anwendungen und die Auslegung für komplexe Modelle hervor. Damit richtete sich die Quadro M6000 an Visualisierungs-, Simulations- und Produktionsarbeitsplätze, nicht an den klassischen Preisvergleich mit einer Spieler-Grafikkarte. Für Studios und andere technische Teams waren besonders der große Grafikspeicher, die Mehrschirm-Ausgabe und die Unterstützung von GPU-beschleunigten Workflows relevant.
Die Karte ergänzte damit Workstations wie die Dell Precision M3800 Developer Edition, die Anfang 2015 mit Quadro-Grafik und Ubuntu für Entwicklungsaufgaben angeboten wurde. Die Quadro M6000 selbst benötigte zwei Steckplätze, eine PCI-Express-3.0-x16-Anbindung und durfte laut Datenblatt bis zu 250 Watt aufnehmen.
