CD PROJEKT RED will die Entscheidungsfreiheit in Cyberpunk 2077 stärker im Spielablauf verankern. Mateusz Tomaszkiewicz, damals Quest Director, erläutert dies in einem am 20. April 2019 veröffentlichten Interview mit Areajugones über das Missionsdesign.
Bei The Witcher hätten vor allem erzählerische Entscheidungen für Verzweigungen gesorgt. In Cyberpunk 2077 sollen zusätzlich Charakteraufbau und eingesetzte Werkzeuge bestimmen, auf welchen Wegen eine Aufgabe abgeschlossen werden kann. Tomaszkiewicz beschreibt damit ein Entwicklungsziel, keinen bereits abgeschlossenen Funktionstest.
Deus Ex als persönliches Vorbild
Als wichtige persönliche Einflüsse nennt der Designer Vampire: The Masquerade – Bloodlines und das ursprüngliche Deus Ex. An Deus Ex hebt er verschiedene Gebäudezugänge und Lösungswege hervor, die nicht allein von Dialogentscheidungen abhängen.
Das 48-minütige Gameplay-Video von August 2018 zeigt einen früheren Entwicklungsstand. Die offizielle Veröffentlichung von CD PROJEKT RED kennzeichnet das Material ausdrücklich als unfertige Arbeitsfassung. Das vollständige Gameplay-Video ist deshalb kein abschließender Nachweis für den Umfang der geplanten Missionssysteme.
Wie viele alternative Lösungen einzelne Aufgaben bieten werden, beziffert das Interview nicht. Die Aussagen betreffen die Konstruktion der Missionen, nicht eine größere Zahl an Enden oder eine garantierte freie Lösung jeder Spielsituation.

