Sony hat am 21. Mai 2019 einen Ladevergleich zwischen der nächsten PlayStation und der PS4 Pro veröffentlicht. Die Präsentation nennt 0,83 Sekunden für das noch in Entwicklung befindliche System und 8,10 Sekunden für die PS4 Pro. Die Angaben stammen von Sony, nicht aus einem unabhängigen Test.
Die beiden Zeitwerte ergeben rechnerisch einen Faktor von rund 9,8. Dieser bezieht sich ausschließlich auf den vorgeführten Ladevorgang. Er bedeutet weder eine entsprechend höhere Bildrate noch einen allgemeinen Leistungsvorsprung in allen Spielen.
SSD bestätigt, Preis und Starttermin noch offen
Sony führt in derselben Präsentation SSD, Abwärtskompatibilität und Disc-Unterstützung als bereits genannte Merkmale auf. Datum, Preis und Spiele stehen dagegen unter den noch nicht besprochenen Punkten. Die Folien veröffentlichen damit keinen konkreten Verkaufsstart und kein vollständiges Datenblatt.
Bereits im April hatte Mark Cerny eine kürzere Spider-Man-Schnellreise am PlayStation-Entwicklerkit beschrieben. Der damalige Bericht nannte andere Zeitwerte. Ohne identisch dokumentierte Testbedingungen lassen sich beide Vorführungen nicht zu einer Messreihe zusammenfassen.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt den Quellenstand vom Mai 2019. Das offizielle PS4-Pro-Bild zeigt das Vergleichsgerät, nicht die damals noch unveröffentlichte Konsole.

