Ubisoft baut 55 Stellen bei Massive Entertainment und Ubisoft Stockholm ab

Ubisoft reduziert die Belegschaft seiner schwedischen Studios Massive Entertainment und Ubisoft Stockholm um insgesamt 55 Stellen. Dies geht aus einem internen Schreiben hervor, aus dem unter anderem Gamesindustry.biz zitiert. Zuvor hatte das Unternehmen ein freiwilliges Abgangsprogramm angeboten, das jedoch offenbar nicht die angestrebten Kosteneinsparungen erbrachte.

Bereits im vergangenen Herbst hatte Ubisoft den Mitarbeitenden von Massive Entertainment die Möglichkeit eingeräumt, das Unternehmen freiwillig zu verlassen. Das Programm sah finanzielle Abfindungen sowie Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung vor. Laut Gamesindustry.biz nahmen mehrere Beschäftigte dieses Angebot an. Dennoch blieb die angestrebte Reduktion der Personalkosten hinter den Erwartungen zurück, sodass nun weitere Kündigungen ausgesprochen wurden.

Strategische Neuausrichtung ohne Projektstopp

In dem internen Schreiben betont Ubisoft, dass die Maßnahmen weder auf individueller Leistung noch auf der wirtschaftlichen Performance veröffentlichter Titel der betroffenen Studios beruhen. Die Stellenstreichungen seien „zukunftsorientiert und strukturell“ motiviert.

An der grundsätzlichen Ausrichtung der Studios soll sich laut Unternehmensangaben nichts ändern. Massive Entertainment arbeitet weiterhin an „The Division 3“. Zudem bleibt die Weiterentwicklung der hauseigenen Snowdrop-Engine ein strategischer Schwerpunkt. Die Engine kommt unter anderem bei „Avatar: Frontiers of Pandora“ sowie „Star Wars Outlaws“ zum Einsatz und ist zentraler Bestandteil von Ubisofts technologischem Stack im AAA-Segment.

Die Maßnahme reiht sich in eine Serie von Restrukturierungen ein, mit denen Ubisoft in den vergangenen Jahren auf veränderte Marktbedingungen und steigende Entwicklungskosten reagiert hat.

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