Razer Kiyo V2 und Kiyo V2 X: Neue Farbvarianten und KI-gestützte Bildoptimierung

Razer erweitert die Kiyo-V2-Reihe um neue Farboptionen und integriert KI-basierte Funktionen zur Bildoptimierung. Die Creator-Webcams Razer Kiyo V2 und Razer Kiyo V2 X sind ab sofort zusätzlich in Quartz und White erhältlich. Parallel führt Razer für die Kiyo V2 eine KI-gestützte Gesichtsoptimierung über Camo Studio ein.

KI-gestützte Bildverarbeitung für die Kiyo V2

Mit dem Update auf die aktuelle Version von Camo Studio erhält die Razer Kiyo V2 die Funktion „AI Face Retouching“. Die Software analysiert das Kamerabild in Echtzeit, glättet Hautunreinheiten dezent und passt Parameter dynamisch an veränderte Lichtbedingungen an. Ziel ist eine natürliche Darstellung ohne stark sichtbare Nachbearbeitung.

Technische Basis der Kiyo V2 ist ein 8,3-Megapixel-Sony-STARVIS-Sensor. Die Kamera unterstützt 4K mit 30 Bildern pro Sekunde sowie 1080p mit bis zu 60 FPS. Je nach Anwendungsfall stehen die Videoformate MJPEG (bis 4K/30 FPS), YUY2 (bis 4K/15 FPS) und NV12 (bis 4K/20 FPS) zur Verfügung. Das Sichtfeld beträgt 93 Grad und ist konfigurierbar.

Zu den weiteren Funktionen zählen intelligentes Auto-Framing, HDR-Unterstützung sowie ein Software-Toolkit mit Hintergrundunschärfe, Hintergrundersetzung und Branding-Overlays. Die Feinjustierung von Belichtung, Farbwerten und weiteren Parametern erfolgt über Razer Synapse. Ein integriertes Mikrofon mit 16 Bit / 48 kHz ergänzt das Setup.

Kiyo V2 X mit 1440p bei 60 FPS

Die Razer Kiyo V2 X positioniert sich als kompaktere Alternative mit Fokus auf einfache Integration. Sie bietet eine maximale Auflösung von 1440p bei 60 FPS sowie 1080p mit bis zu 60 FPS. Der Bildsensor löst mit 3,7 Megapixeln auf, das Sichtfeld beträgt 80 Grad.

Unterstützt werden MJPEG bis 1440p/30 FPS und 1080p/60 FPS sowie YUY2 bis 480p/30 FPS. Ein schneller Autofokus soll auch bei Bewegungen eine stabile Schärfe gewährleisten. Die Kamera ist als Plug-and-Play-Gerät ausgelegt und lässt sich ebenfalls über Razer Synapse konfigurieren. Wie bei der Kiyo V2 ist ein integriertes Mikrofon mit 16 Bit / 48 kHz verbaut.

Eine mechanische Privacy-Shutter-Lösung erlaubt das physische Abdecken der Linse. Razer Synapse 4 wird derzeit ausschließlich unter Windows unterstützt; eine macOS-Version ist angekündigt.

Creator und Home Office Fokus

Mit der Kombination aus 4K-Sensorik, KI-gestützter Bildoptimierung und erweiterten Software-Funktionen adressiert Razer insbesondere Streamer, Content-Creator und professionelle Anwender im Home-Office-Umfeld. Die zusätzlichen Farbvarianten erweitern die Designoptionen für Setups, die zunehmend auch als visuelle Markenfläche genutzt werden.

Die Kiyo V2 X wird mit einem Einstiegspreis von 99,99 US-Dollar geführt. Beide Modelle sind direkt über Razer sowie autorisierte Handelspartner erhältlich.

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