Global Game Jam 2026: Internationale Jam-Community an über 300 Standorten

Vom 26. Januar bis zum 1. Februar 2026 findet der Global Game Jam (GGJ) statt. Die Veranstalter rechnen weltweit mit mehr als 40.000 Teilnehmenden aus rund 100 Ländern. Auch der deutschsprachige Raum ist stark vertreten: Über 1.000 Entwicklerinnen und Entwickler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nehmen an dem internationalen Format teil.

Der Global Game Jam gilt als eines der größten kollaborativen Events der Spieleentwicklung. In kleinen, interdisziplinären Teams entstehen innerhalb eines eng begrenzten Zeitraums spielbare Prototypen zu einem vorgegebenen Thema. Dieses wird traditionell kurz vor dem Start des Jams bekanntgegeben und bleibt bis zum globalen Beginn unter Verschluss, um gleiche Bedingungen in allen Zeitzonen sicherzustellen.

Unterstützt wird der Global Game Jam 2026 von einer Reihe internationaler Industriepartner, darunter Amazon Web Services, Epic Games, Unity, Xsolla und Kickstarter. Die Bandbreite der Teilnehmenden reicht von unabhängigen Entwicklerinnen und Entwicklern über Studierende bis hin zu etablierten Studios und Bildungseinrichtungen.

In der DACH-Region beteiligen sich unter anderem größere Studios wie Kolibri Games, InnoGames und Ubisoft Düsseldorf. Hinzu kommen zahlreiche Hochschulen und Initiativen, darunter die Universität Bayreuth, der Mediencampus Hessen, die SRH Heidelberg sowie mehrere Standorte des SAE Institute. In Österreich sind unter anderem die TU Wien sowie Hochschulen in Graz und St. Pölten registriert. In der Schweiz finden sich Jam-Sites unter anderem in Zürich, Genf und Lausanne.

GGJ goes THE LÄND: Südbaden

Ein regionaler Schwerpunkt liegt 2026 auch in Südbaden, bei dem wir Live vor Ort sein werden. Unter dem Titel „GGJ goes THE LÄND: Südbaden“ wird an der Pädagogischen Hochschule Freiburg gejammt. Die Veranstaltung steht unter der Leitung von Prof. Dr. Jirka Dell’Oro-Friedl und ist organisatorisch am Zentrum für didaktische Computerspielforschung (ZfdC) angesiedelt. Der Standort verbindet Spieleentwicklung mit medienpädagogischen und didaktischen Fragestellungen.

Vor Ort wird der klassische 48-Stunden-Jam durchgeführt, der unmittelbar mit der weltweiten Themenbekanntgabe startet. Ergänzend wurden im Vorfeld organisatorische Hinweise veröffentlicht, etwa zur Anreise, Infrastruktur, Netzwerknutzung sowie zu Ruhe- und Erholungsphasen während des intensiven Arbeitszeitraums. Die Nachfrage ist hoch: Die verfügbaren Plätze am Standort Freiburg sind bis auf die verbleibenden 7 nahezu ausgeschöpft.

Der Global Game Jam versteht sich nicht als Wettbewerb, sondern als Plattform für Austausch, Experiment und Nachwuchsförderung. Viele der während des Jams entstehenden Projekte dienen als Ausgangspunkt für weiterführende Entwicklungen oder als Lernformat innerhalb von Ausbildung und Studium. Weitere Informationen zum Global Game Jam 2026 sind auf der offiziellen Website der Veranstaltung zu finden.

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