Microsoft-Präsident Brad Smith bezeichnete den Fortschritt der geplanten Übernahme von Activision Blizzard im Mai 2022 als schnell genug für einen Deal dieser Größenordnung. Der Bericht über das Interview mit der belgischen Wirtschaftszeitung L’Echo fasst Smiths Aussage und den Stand der laufenden Prüfungen zusammen.
Zu diesem Zeitpunkt lagen Informationsanfragen von Behörden in London, Washington und Brüssel vor. Smith beschrieb das Verfahren als Übergang vom Ende der ersten Phase in den Beginn der mittleren Phase. Eine abgeschlossene Genehmigung war damit noch nicht verbunden, da mehrere Wettbewerbsbehörden ihre Prüfungen fortsetzen mussten.
Regulatorische Prüfung bestimmt den Zeitplan
Microsoft hatte die Übernahme von Activision Blizzard im Januar 2022 für rund 68,7 Milliarden US-Dollar angekündigt. Die offizielle Ankündigung stellte dabei Spiele wie Call of Duty, Warcraft, Diablo und Candy Crush in den Mittelpunkt der geplanten Xbox- und Game-Pass-Strategie.
Für die Branche war vor allem offen, welche Zusagen Microsoft den Behörden und konkurrierenden Plattformen anbieten würde. Ein früherer Bericht zur Klage der Stadt New York hatte bereits die rechtlichen und politischen Nebenwirkungen des Vorhabens beschrieben.
