Der typische Gamer in Deutschland war 2023 rund 38,2 Jahre alt, vier Monate älter als im Jahr zuvor. Das geht aus einer Erhebung des Branchenverbands game vom 18. Juni 2024 hervor. Vor zehn Jahren, 2013, lag der Schnitt noch bei 33,6 Jahren.
Das größte Wachstum bei den Spielerzahlen findet laut Verband in der Altersgruppe 60 Jahre und älter statt. Innerhalb von zwölf Monaten stieg die Zahl der über 60-jährigen Gamer um rund 300.000 auf 6,4 Millionen Menschen.
„Bild von Games als Kindermedium hält sich hartnäckig“
game-Geschäftsführer Felix Falk kommentiert die Entwicklung: „Obwohl das Durchschnittsalter der Spielerinnen und Spieler seit Jahren steigt, kommt die Entwicklung für viele dennoch überraschend. Zu hartnäckig hält sich das Bild von Games als Medium für Kinder und Jugendliche.“ Laut der Erhebung ist in Deutschland nur jede beziehungsweise jeder fünfte Spielende unter 18 Jahre alt, rund drei Viertel der Gamer sind volljährig und müssen sich um USK-Freigaben keine Gedanken mehr machen.
Fast ausgeglichenes Geschlechterverhältnis
Von den Spielefans in Deutschland sind 48 Prozent Frauen und 52 Prozent Männer. Insgesamt beschäftigen sich rund 58 Prozent der Menschen zwischen 6 und 69 Jahren zumindest gelegentlich mit Games. Die Daten stammen aus einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen, laufenden Befragung von 25.000 Konsumentinnen und Konsumenten, die der Verband gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen GfK durchführt.
