Sony Interactive stellt PlayStation-Geschäft in Russland ein

Sony Interactive Entertainment stellte im März 2022 den Verkauf von PlayStation-Hardware und Software in Russland ein. Der spätere Sony-Geschäftsbericht bestätigt die Aussetzung des Russland-Geschäfts als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine. Auch der PlayStation Store wurde in dem Land vorübergehend deaktiviert.

Die Maßnahme betraf Lieferungen von PlayStation 4 und PlayStation 5 sowie physische und digitale Spiele. Sony kündigte außerdem eine Spende von zwei Millionen US-Dollar an das UNHCR und Save the Children an. Im XboxDev-Archiv wurde bereits die Reaktion von Electronic Arts auf den Krieg dokumentiert.

Vertrieb und Store pausiert

Sony nannte keine konkreten Angaben zu einem möglichen Wiederbeginn der Verkäufe. Die Einstellung erfolgte in einer Phase, in der mehrere internationale Publisher ihre Geschäfte in Russland und Belarus aussetzten. Betroffen waren sowohl neue Lieferungen als auch der Zugang zum digitalen Store.

Der Vorgang zeigte, dass Plattformbetreiber ihre Infrastruktur regional kurzfristig abschalten können. Für Nutzer bedeutete das, dass Käufe, Downloads und bestimmte Dienste im PlayStation Network zeitweise nicht verfügbar waren.

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