Neuseeland verschiebt Entscheidung zur Activision-Blizzard-Übernahme erneut

Die neuseeländische Wettbewerbsbehörde hat ihre Entscheidung über Microsofts geplante Übernahme von Activision Blizzard erneut verschoben. Im öffentlichen Fallregister der Commerce Commission wird nun der 28. April 2023 als Termin genannt. Zuvor war der 3. Februar vorgesehen.

Nach Angaben des Registers war es bereits die fünfte Verschiebung seit Beginn der Prüfung. Die Behörde untersuchte, welche Folgen die Transaktion für den Wettbewerb im Spielemarkt haben könnte. Microsoft hatte die Übernahme von Activision Blizzard im Januar 2022 angekündigt.

Weitere Prüfungen in Europa und Asien

Der neue Termin lag zeitlich näher an den Verfahren der Europäischen Kommission, der britischen CMA und der chinesischen Wettbewerbsbehörde. Die Behörden arbeiteten unabhängig voneinander, bewerteten aber dieselbe geplante Transaktion und ihre möglichen Auswirkungen auf Spiele, Plattformen und Vertriebsvereinbarungen.

Der ursprünglich für 2022 erwartete Abschluss wurde durch die verschiedenen Prüfungen mehrfach verzögert. Eine Entscheidung der neuseeländischen Behörde lag zum neuen Termin noch nicht vor.

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