Der Entwickler Tom Dörr hat am 10. Oktober 2025 über X auf den Parsec Virtual Display Driver (VDD) aufmerksam gemacht, ein quelloffenes Projekt zur Erzeugung virtueller Bildschirme unter Windows. Das Werkzeug basiert auf dem Indirect Display Driver (IddCx) von Microsoft und wird unabhängig von der eigentlichen Parsec-App als eigenständige Lösung angeboten.
Mit dem Treiber lassen sich auf einem Windows-10-Host bis zu drei virtuelle Displays anlegen, ohne dass ein physischer Monitor angeschlossen sein muss. Unterstützt werden Auflösungen bis 4K sowie Bildwiederholraten bis 240 Hertz. Genutzt wird der Treiber vor allem für Cloud-Gaming-Server, Game-Streaming-Setups und Remote-Access-Szenarien, bei denen ein Rechner ohne angeschlossenen Bildschirm betrieben werden muss, aber dennoch ein Ausgabesignal für das Streaming benötigt.
https://x.com/tom_doerr/status/1976654694882627716
Das Repository von Entwickler nomi-san verzeichnete zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mehrere tausend Sterne auf GitHub sowie über 100.000 Downloads und zählt damit zu den populäreren Open-Source-Werkzeugen im Umfeld von Streaming-Infrastruktur. Für Betreiber eigener Streaming-Server oder Cloud-Gaming-Instanzen, etwa auf Basis von Windows-VMs, bietet der Treiber eine kostenlose Alternative zu physischen Dummy-Steckern oder proprietären Displaysimulationen.
Weitere Details zeigt der Beitrag auf X.
