GTA 6: Betrüger locken mit angeblichem VIP-Frühzugriff

Eine neue Betrugsmasche nutzt die hohe Aufmerksamkeit rund um Grand Theft Auto VI. Im Bericht von Malwarebytes warnen Sicherheitsforscher vor Webseiten, die einen angeblichen VIP-Frühzugriff auf GTA 6 verkaufen. Die Angebote verlangen Zahlungen in Kryptowährungen, liefern danach aber weder einen Download noch einen spielbaren Zugang.

Gefälschte Angebote verlangen bis zu 250 US-Dollar

Malwarebytes untersuchte eine Seite, die einen exklusiven digitalen Zugang für 250 US-Dollar anbot. Als Zahlungsmittel akzeptierte sie Bitcoin, USDT oder Ethereum. Nach der Überweisung sollten Betroffene einen Zahlungscode oder die Transaktions-ID eingeben, um einen Download freizuschalten. Einen solchen Download gibt es nicht. Kryptowährungstransaktionen lassen sich in der Regel nicht zurückbuchen, wodurch die Betreiber das Geld behalten können.

Die Seiten setzen auf bekannte Gestaltungselemente aus der GTA-Welt, auffällige Vice-City-Farben und professionell wirkende Zahlungsabläufe. Teilweise kommen laut Malwarebytes auch künstlich erzeugte Bilder zum Einsatz. Formulierungen wie VIP-Zugang, exklusive Vorschau oder Zugriff vor allen anderen sollen Zeitdruck erzeugen und die Prüfung des Angebots erschweren.

Rockstar bietet keinen inoffiziellen Vorabzugang an

Ein offizielles Early-Access-Programm für GTA 6 ist nicht angekündigt. Der bisherige Veröffentlichungsplan sieht den Start am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X|S vor. Der Rockstar Games-Artikel zum Cover-Artwork und zum Vorbestellstart erschien bereits am 19. Juni 2026 und steht damit zeitlich vor dieser Warnung. Angebote für einen geheimen Download, eine Beta oder einen VIP-Frühzugriff stammen nicht aus einem autorisierten Vertriebskanal.

Kryptozahlungen sind ein klares Warnsignal

Vorbestellungen sollten ausschließlich über offizielle Stores und von Rockstar bestätigte Händler erfolgen. Webseiten, Anzeigen oder Social-Media-Beiträge mit exklusivem Zugang vor dem angekündigten Termin sind mit besonderer Skepsis zu prüfen. Verlangt ein Angebot zusätzlich eine Zahlung in Bitcoin, USDT oder Ethereum, spricht das laut Malwarebytes klar für einen Betrugsversuch.

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