Microsoft hat Sony vorgeworfen, die EU-Kommission in Brüssel in die Irre geführt zu haben. Frank X. Shaw, Kommunikationschef des Konzerns, erklärte Ende Januar 2023, Sonys Darstellung, Microsoft sei nicht zu echter Parität bei Call of Duty bereit, sei schlicht falsch.
Microsoft verweist auf ein Angebot über zehn Jahre, das PlayStation-Spielern Call of Duty in gleicher Qualität, mit denselben Inhalten und Funktionen sowie zeitgleich garantieren soll. Ein Ausschluss der großen PlayStation-Basis wäre aus Sicht des Konzerns wirtschaftlich unsinnig.
Der Schlagabtausch gehörte zum Genehmigungsverfahren rund um die Activision-Übernahme, das parallel bei mehreren Behörden weltweit lief. Die EU-Kommission prüfte zu diesem Zeitpunkt mögliche Auflagen.
