Sony hat im Verfahren der britischen Wettbewerbsbehörde CMA vor einer möglichen technischen Benachteiligung von Call of Duty gewarnt. In den veröffentlichten Stellungnahmen zu den Abhilfemaßnahmen hält Sony es für denkbar, dass Microsoft absichtlich fehlerhafte Versionen für PlayStation ausliefern könnte.
Sony nannte als mögliche Beispiele eine niedrigere Bildrate oder geringere Stabilität. Solche Änderungen wären nach Ansicht des Unternehmens schwer nachzuweisen und zu kontrollieren. Die Debatte betraf damit die Frage, ob Verhaltenszusagen ausreichen, um die geplante Übernahme von Activision Blizzard zu kontrollieren.
Microsoft verweist auf Lizenzangebote
Microsoft hielt dem langfristige Vereinbarungen entgegen. Das Unternehmen hatte Sony zunächst einen Vertrag über fünf Jahre und später über zehn Jahre angeboten, damit Call of Duty weiter auf PlayStation erscheint. Sony lehnte diese Angebote ab.
Die CMA prüfte im März 2023 noch, ob die vorgeschlagenen Zusagen den Wettbewerb ausreichend schützen. Eine Entscheidung der Behörde war zum Veröffentlichungsdatum noch nicht gefallen.
