Bethesda Softworks und das Entwicklerstudio id Software haben im Rahmen der Xbox Developer Direct am 23. Januar 2025 den Erscheinungstermin von Doom: The Dark Ages auf den 15. Mai 2025 festgelegt. Der Titel ist als Prequel zu Doom (2016) und Doom Eternal positioniert und erscheint zeitgleich für Xbox Series X und S, den PC über die Xbox-App für Windows und Steam sowie für die PlayStation 5. Auf Xbox steht das Spiel ab dem ersten Tag im Game Pass zur Verfügung.
Der gleichzeitige Start auf der PlayStation 5 ist der eigentlich bemerkenswerte Punkt. Doom: The Dark Ages stammt aus einem Microsoft-eigenen Studio, das über die Übernahme von ZeniMax Media zum Konzern kam. Statt eines zeitlich begrenzten Konsolen-Exklusivtitels setzt Microsoft auf einen Day-and-Date-Release über Plattformgrenzen hinweg, kombiniert mit der Day-One-Aufnahme in den Game Pass. Diese Multiplattform-Strategie hat der Konzern in den vergangenen Monaten bereits für mehrere zuvor exklusive Marken eingeschlagen.
Technik und Spielgestaltung
Technisch basiert Doom: The Dark Ages auf der neuesten Iteration der hauseigenen id-Tech-Engine, die fortgeschrittene Physikberechnungen und zerstörbare Umgebungen ermöglicht. In der Developer Direct stellte das Studio drei Säulen des Spiels vor: Kampf, Erkundung und Geschichte. Die Kampfgestaltung verschiebt sich gegenüber Doom Eternal vom Gefühl eines Kampfjets hin zu dem eines Panzers, der standhält und zurückschlägt.
Zum neuen Arsenal zählen unter anderem eine Schildsäge, die einfallendes Feuer blockt, Gegner aus der Distanz ausschaltet und zur Fortbewegung dient, dazu ein bestachelter Streitkolben und ein elektrischer Gauntlet. Die Erkundung erweitert sich über größere zusammenhängende Areale, die id Software als bislang umfangreichsten Spielraum der Reihe beschreibt.
Reichweite zum Marktstart
Nach dem Verkaufsstart erreichte Doom: The Dark Ages innerhalb der ersten Woche drei Millionen Spieler und damit nach Angaben von id Software den größten Start in der Geschichte des Studios. Die Schwelle wurde rund sieben Mal schneller erreicht als bei Doom Eternal. Dass der Titel als erstes Doom-Spiel ab dem ersten Tag im Game Pass enthalten war, trägt zu dieser Zahl bei, weil der Abonnementzugang die Eintrittshürde für Spieler auf Xbox und PC senkt. Analysten von Ampere ordneten einen erheblichen Teil der aktiven Spielerschaft dem Xbox-Ökosystem zu, was sich mit der Plattform-Strategie des Konzerns deckt.
