Microsoft zeigt die API-Rate-Limits jetzt direkt im Game Manager an. Vorgestellt wurde die Ansicht im PlayFab-Digest vom 30. September 2025. Wer den Bereich Settings > Limits öffnet, sieht dort die Begrenzungen der zulässigen API-Aufrufe für einen Titel. Aufgeschlüsselt wird das nach Produktbereich, jeweils mit der maximalen Zahl erlaubter Aufrufe. Damit lassen sich Integrationen und das Skalieren der Backend-Operationen leichter planen.
Was die Limits-Ansicht konkret bringt
Bisher waren die genauen Grenzwerte für API-Aufrufe im Game Manager nicht direkt sichtbar. Die neue Ansicht ändert das und listet die geltenden Schwellen in der Verwaltungsoberfläche auf. Durch die Aufgliederung nach Produktbereich behalten Teams einzelne Dienste im Auge und können Lastspitzen früh gegen die jeweiligen Obergrenzen prüfen. Beim Betrieb von Live-Diensten zählt das, denn ein erreichtes Limit drosselt Anfragen und kann zu Fehlern in der Spiellogik führen. Die Funktion gehört zu PlayFab und steht ohne weiteres Zutun bereit.
Game Saves in Preview und das Aus für GetPlayersInSegment
Neben der Limits-Ansicht nennt der Digest weitere Änderungen am Dienst. PlayFab Game Saves geht in eine begrenzte Public Preview. Der plattformübergreifende Fortschrittsdienst baut auf dem Fundament der Xbox Game Saves auf, unterstützt Xbox und Steam und funktioniert offline wie online. Geplant sind unter anderem eine Versionsrückführung, eine kontextbezogene Konfliktauflösung und geografisch verteilte Cloud-Speicherung. Den Zugang gibt es über den Bereich Progression im Game Manager. Am 4. September 2025 kündigte Microsoft außerdem das Aus für die GetPlayersInSegment-APIs an. Sie werden zu Beginn des kommenden Jahres eingestellt. Als Ersatz nennt der Anbieter die APIs ExportPlayersInSegment und GetSegmentExport, die Probleme bei Leistung und Zuverlässigkeit beheben sollen.
