Microsoft hat im September 2025 die Public Preview von Game Saves angekündigt. Der Dienst bindet Spielstände an die Spieleridentität, nicht mehr an ein einzelnes Gerät, und macht den Fortschritt damit plattformübergreifend verwaltbar. Die Funktion gehört zum PlayFab-Backend. In der Vorschauphase laufen zunächst nur die Ökosysteme Xbox und Steam mit. Die allgemeine Verfügbarkeit hat Microsoft für Ende 2025 angesetzt.
Im Kern geht es um die Datenhaltung über mehrere Geräte und Plattformen hinweg. Der Spielfortschritt wird geräteunabhängig nachgehalten. Wer eine Sitzung auf einer Plattform beginnt, kann sie auf einer anderen fortsetzen. Der Dienst läuft sowohl online als auch offline, samt zugehörigem Zustandsmanagement.
Was der Dienst kann und wie er mit Konflikten umgeht
Zum Funktionsumfang zählen ein flexibles Layout für Spielstände mit Konfliktauflösung, eine geo-bewusste Cloud-Speicherung sowie die Anbindung an den Xbox Background Uploader und eine vom Titel aufrufbare Benutzeroberfläche. Eine Versions-Rollback-Funktion, die frühere Speicherstände wiederherstellt, befindet sich nach Angaben von Microsoft noch in Vorbereitung. Gedacht ist das für Fälle, in denen parallele Speichervorgänge auf verschiedenen Geräten zu abweichenden Datenständen führen.
Kosten, Verfügbarkeit und der Weg zur Warteliste
Bei Titeln innerhalb des Xbox-Ökosystems übernimmt Xbox die Kosten, und zwar auch für Spieler außerhalb der Xbox-Plattform. Wie die Preise für Titel außerhalb des Xbox-Ökosystems aussehen, will Microsoft erst zur allgemeinen Verfügbarkeit nennen. Der Einstieg läuft über den PlayFab Game Manager. Nach Auswahl des Titels lässt sich unter Progression | Game Saves (Preview) die Warteliste für die Vorschau aktivieren. Die technische Dokumentation steht unter aka.ms/playfab-game-saves bereit.