Start Hardware Xbox Cloud Gaming läuft jetzt auf Custom-Xbox-Series-X-Hardware, Browser-Streaming breit verfügbar

Xbox Cloud Gaming läuft jetzt auf Custom-Xbox-Series-X-Hardware, Browser-Streaming breit verfügbar

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Xbox Cloud Gaming läuft jetzt auf Custom-Xbox-Series-X-Hardware, Browser-Streaming breit verfügbar
Xbox Cloud Gaming läuft jetzt auf Custom-Xbox-Series-X-Hardware, Browser-Streaming breit verfügbar - Bild: Xbox Wire (news.xbox.com)

Microsoft hat am 28. Juni 2021 bekannt gegeben, dass Xbox Cloud Gaming ab sofort auf maßgeschneiderter Xbox-Series-X-Hardware in den Rechenzentren des Unternehmens läuft. Gleichzeitig kommt das Streaming per Browser zu allen Mitgliedern von Xbox Game Pass Ultimate, ohne dass dafür ein Aufpreis fällig wird. Der Zugang führt über xbox.com/play in Microsoft Edge, Google Chrome und Safari. Neben Windows-10-PCs werden damit erstmals auch Apple-Geräte wie iPhones und iPads regulär unterstützt. Der Rollout läuft nach Angaben des Unternehmens in 22 Ländern.

Die alten Blades, die noch auf Xbox-One-Technik basierten, weichen jetzt Xbox-Series-X-Modulen. Microsoft nennt als Gewinn kürzere Ladezeiten und eine höhere Bildrate. Gestreamt wird in 1080p mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Die Ankündigung kam von Catherine Gluckstein, Vice President und Head of Product für Xbox Cloud Gaming. Man bringe die Xbox-Erfahrung auf die Geräte, die am häufigsten genutzt werden, so ihre Worte.

Die Cloud zieht mit der Series X gleich

Mit dem Wechsel auf Custom-Series-X-Hardware rückt die technische Basis des Cloud-Angebots an die aktuelle Konsolengeneration heran. Die vorherige Server-Generation setzte noch auf der Architektur der Xbox One auf und übernahm damit auch deren Leistungsgrenzen. Jetzt stehen den Cloud-Sitzungen die Ressourcen der Series X zur Verfügung. Spürbar wird das laut Microsoft an schnelleren Spielstarts und einer stabileren Bildausgabe. Die genannten 1080p bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde sind das Zielprofil für das Streaming auf den unterstützten Endgeräten.

Für die Bereitstellung nutzt Microsoft die eigenen Rechenzentren, die dafür mit den neuen Modulen ausgestattet wurden. Die Aufrüstung betrifft die gesamte aktive Server-Flotte des Dienstes in den abgedeckten Regionen. Damit löst sich die Plattform von der Brückenlösung auf Vorgängerhardware und arbeitet auf dem Niveau der stationären Konsolen der laufenden Generation. Wer das Angebot ausprobieren will, braucht eine Mitgliedschaft bei Xbox Game Pass Ultimate.

Streaming im Browser und Bedienung per Touch

Zentraler Einstieg ist die Adresse xbox.com/play. Über Microsoft Edge, Google Chrome und Safari läuft der Dienst auf Windows-10-PCs sowie auf Apple-Smartphones und -Tablets. Gerade für iOS und iPadOS zählt der Weg über den Browser, denn Microsoft umgeht damit die App-Beschränkungen der Plattform und stellt Cloud Gaming ganz ohne native Anwendung bereit. Das Cloud-Streaming steckt ohne zusätzliche Kosten in der Mitgliedschaft.

Zur Eingabe dienen physische Controller, daneben gibt es Touch-Steuerungen. Mehr als 50 Titel unterstützen nach Angaben von Microsoft angepasste Touch-Bedienelemente. Etwa jeder sechste Cloud-Spieler spielt ausschließlich per Touch. Das zeigt, welches Gewicht die mobilen Geräte für den Dienst inzwischen haben. Die 22 abgedeckten Länder stecken den geografischen Rahmen zum Zeitpunkt der Ankündigung ab.

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