Microsoft hat in einem ausführlichen Beitrag erklärt, wie Smart Delivery funktioniert. Der Text erschien am 15. Juni 2020 auf Xbox Wire. Die Technik erkennt automatisch, welche Konsole jemand gerade benutzt, und liefert die dazu passende, optimierte Fassung eines Spiels aus. Die manuelle Wahl zwischen einer Xbox-One- und einer Xbox-Series-X-Version fällt damit weg. Auf dem Speicher liegt am Ende nur die Version, die zur genutzten Hardware gehört, was den Aufwand bei Installationen senkt.
So liefert das System die richtige Version aus
Im Zentrum steht die automatische Zuordnung von Kauf und passender Konsolenfassung. Wer einen unterstützten Titel für Xbox One kauft, bekommt die optimierte Xbox-One-Version. Steigt der Spieler später auf eine neue Konsole um, stellt das System die Series-X-Fassung von selbst und ohne Aufpreis bereit. Microsoft formuliert das so: „If you purchase the Xbox One version of a supported title, we will deliver the best version of it to your Xbox One, as usual. If you decide to jump into the next generation with Xbox Series X, we will automatically provide the Xbox Series X version of the game at no additional cost.“ Das gilt sowohl für digital gekaufte Spiele als auch für Datenträger. Eine einmal erworbene Lizenz hängt also an beiden Konsolengenerationen, ohne dass erneut Geld fällig wird. Wie schnell die nächste Generation tatsächlich zum Standard wird, zeigt sich auch an Titeln rund um die kommende Xbox Series X.
Kostenlos und für jedes Studio nutzbar
Smart Delivery steht jedem Entwickler und Publisher offen und kostet nichts. Alle für Xbox Series X optimierten Titel der Xbox Game Studios unterstützen die Technik. Bei Spielen außerhalb der eigenen Studios entscheiden die Entwickler selbst, ob sie Smart Delivery einbauen. Zum Start nennt Microsoft 14 Titel, die die Funktion bereits unterstützen, darunter Halo Infinite, Cyberpunk 2077, Assassin’s Creed Valhalla und Gears 5. Weil die Lösung allen offensteht, können Studios jeder Größe ihren Käufern den Generationswechsel ohne zweiten Kauf ermöglichen. Die passende Version sucht das System dann selbst heraus.