Wacom wird Corporate Patron im Blender Development Fund

Die Blender Foundation gibt bekannt, dass Wacom dem Blender Development Fund auf Patron-Ebene beitritt. Der Hersteller von Stift- und Tablet-Technologien baut damit sein Engagement innerhalb des Förderprogramms für die Open-Source-3D-Software Blender aus.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen technische Verbesserungen bei der Stift- und Touch-Eingabe sowie die Entwicklung einer Android-Tablet-Version von Blender. Ziel ist eine optimierte Bedienung auf mobilen Endgeräten und eine stärkere Ausrichtung auf Eingabegeräte jenseits von Maus und Tastatur. Angesprochen werden professionelle Kreative, Bildungseinrichtungen und Anwender in mobilen Produktionsumgebungen.

Fokus auf Stift- und Touch-Integration

Die Kooperation konzentriert sich auf die Anpassung zentraler Workflows an Pen- und Touch-Interfaces. Dazu zählen unter anderem Sculpting-, Texturing- und Grease-Pencil-Anwendungen. Die Integration soll die Nutzung von Blender auf Tablets praktikabler machen und bestehende Desktop-Workflows ergänzen.

Nobutaka Ide, Präsident und CEO von Wacom, verweist auf ein gemeinsames Verständnis für die Bedeutung kreativer Werkzeuge innerhalb der Community. Die Zusammenarbeit solle die Interaktion zwischen Anwendern und Software in unterschiedlichen Nutzungsszenarien verbessern.

Francesco Siddi, COO der Blender Foundation, ordnet die Initiative als wichtigen Schritt für die Bedienbarkeit von Blender auf Stift- und Touch-Geräten ein. Perspektivisch gehe es darum, den Funktionsumfang der Software auch auf mobilen Plattformen bereitzustellen.

Bedeutung für die Weiterentwicklung von Blender

Der Blender Development Fund finanziert die kontinuierliche Arbeit am Kern der Software. Unternehmen beteiligen sich in verschiedenen Förderstufen an der Entwicklung. Mit dem Einstieg auf Patron-Ebene leistet Wacom einen substantiellen Beitrag zur Finanzierung der weiteren Entwicklung.

Die Ausrichtung auf Android-Tablets adressiert ein Marktsegment, das im professionellen 3D-Umfeld bislang nur begrenzt berücksichtigt wurde. Eine stabile und performante Tablet-Version kann zusätzliche Anwendungsfelder in Bereichen wie Concept Art, Previsualisierung und Ausbildung eröffnen.

Weitere Details sind auf blender.org veröffentlicht.

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