Twitch hat Streamerinnen und Streamer wiederholt vor urheberrechtlich geschützter Musik in Livestreams, VODs und Clips gewarnt. In einem offiziellen Beitrag vom 11. November 2020 erläuterte die Plattform die damalige Welle von Musikrechtsansprüchen und die Folgen für archivierte Inhalte. Twitch beschreibt die Hinweise im eigenen Blog.
Musik in VODs kann Ansprüche auslösen
Twitch verwies darauf, dass aufgezeichnete Streams und Clips nachträglich auf geschützte Musik geprüft werden können. Rechteinhaber können formelle DMCA-Benachrichtigungen einreichen. Für den Kanal können daraus Verwarnungen, die Entfernung einzelner Inhalte oder weitere Maßnahmen nach der Richtlinie für wiederholte Verstöße entstehen.
Die Plattform riet, ältere VODs und Clips zu kontrollieren und nicht autorisierte Musik daraus zu entfernen. Eine Lizenz für einen Livestream deckt nicht automatisch jede Aufzeichnung oder jede Plattform ab. Auch Musik aus Spielen muss deshalb anhand der jeweiligen Nutzungsbedingungen geprüft werden.
Offizielle Regeln und sichere Quellen
Die aktuellen Twitch-Musikrichtlinien unterscheiden zwischen erlaubten eigenen Aufnahmen, lizenzierten Werken und nicht autorisierten Aufnahmen. Für Creator bedeutet das: Musikquellen und Lizenzen sollten vor dem Stream dokumentiert werden. Die Hinweise betreffen nicht nur große Kanäle, sondern jedes Konto, auf dem geschützte Aufnahmen öffentlich zugänglich gemacht werden.
