Perforce-Report: Versionierung erreicht 94 Prozent, KI sorgt für Sicherheitsbedenken

Perforce hat am 18. August 2026 den State of Real-Time Workflows Report: Game Technology & Beyond veröffentlicht. Die offizielle Pressemitteilung beschreibt eine weltweite Befragung von mehr als 600 Fachleuten aus Games, Medien sowie Automotive und Manufacturing. Untersucht wird, wie KI, Versionskontrolle und Echtzeit-3D-Tools Produktionsabläufe verändern.

In der Spieleentwicklung und in angrenzenden Produktionsbereichen ist Versionskontrolle laut dem vollständigen Report weiter verbreitet als im Vorjahr. Die Nutzung stieg von 86 auf 94 Prozent. Game Engines werden zugleich außerhalb klassischer Spieleproduktionen eingesetzt. In Medien und Unterhaltung verwenden 55 Prozent der Befragten Game Engines für Film und Fernsehen, 32 Prozent für visuelle Effekte.

Mehr Kontrolle bei wachsendem KI-Einsatz

Die Befragten nennen Jobsicherheit weltweit am häufigsten als Sorge im Zusammenhang mit KI. 50 Prozent befürchten den Wegfall von Aufgaben oder Stellen, 49 Prozent sehen Risiken bei Qualität und Genauigkeit erzeugter Inhalte. Ethische und rechtliche Fragen nennen 48 Prozent, während 36 Prozent einen Rückgang menschlicher Kreativität oder Beteiligung wahrnehmen.

Bei der Infrastruktur verschiebt sich der Schwerpunkt ebenfalls. 27 Prozent der Befragten arbeiten mit einer Kombination aus Cloud und eigenen Servern. Im Vorjahr lag dieser Wert bei zehn Prozent, 2024 waren es 16 Prozent. Perforce will den Report im Laufe des folgenden Monats in drei Teilen um weitere Daten zu KI sowie Medien- und Unterhaltungsproduktion ergänzen.

Für die Spieleentwicklung ist der Report besonders wegen der Verbindung von Asset-Verwaltung, Versionskontrolle und Echtzeit-3D relevant. Ein früherer Game Technology Report von Perforce hatte 2024 bereits den Einsatz von Spieltechnologien außerhalb der Games-Branche untersucht.

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