Die Beta von Unity 5.6 erhielt Unterstützung für die Grafikschnittstelle Vulkan. Die Khronos Group berichtete am 14. Dezember 2016 über die Ankündigung und verwies auf die zuvor veröffentlichte Mitteilung von Unity.
Unity beschrieb Vulkan als Schnittstelle mit geringem Treiberaufwand, die mehrere Prozessorkerne parallel nutzen kann. Nach Angaben des Unternehmens erreichte der Renderer in ersten Tests eine Leistungssteigerung von bis zu 60 Prozent, ohne dass Entwickler direkt mit der Vulkan-API arbeiten mussten. Für die finale Version waren Android, Windows, Linux und Tizen vorgesehen. Die archivierte Unity-Blogmeldung dokumentiert die damalige Beta-Ankündigung.
Neben der Grafikpipeline nannte Unity Verbesserungen am Editor und an den 2D-Werkzeugen. Hinzu kamen ein neuer Videoplayer sowie Unterstützung für Facebook Gameroom und Google Daydream. Der Videoausschnitt zur Vulkan-Unterstützung zeigt den technischen Schwerpunkt der Beta. Die Entwicklung knüpfte an frühere Arbeiten an, etwa an Unity Cloud Build, das 2015 erstmals Windows, OS X und Linux unterstützte.
