Microsoft kündigte am 15. November 2016 die allgemeine Verfügbarkeit der Azure N-Series für den 1. Dezember an. Die offizielle Azure-Mitteilung nennt GPU-beschleunigte Instanzen für Rechenaufgaben, Visualisierung und interaktive Anwendungen. Die Plattform sollte zunächst in vier Regionen bereitstehen.
Die NC-Instanzen nutzten Nvidia Tesla K80 für HPC, maschinelles Lernen, Rendering und CUDA-Aufgaben. Über RDMA und InfiniBand konnten Jobs auf mehrere Instanzen verteilt werden. Die NV-Varianten verwendeten Tesla M60 und Nvidia GRID für hardwarebeschleunigte 2D- und 3D-Anwendungen mit DirectX und OpenGL.
Microsoft beschrieb die N-Series unter anderem als cloudbasierte Alternative zu Workstations für Visualisierung und Engineering. Das im begleitenden Video zu Azure HPC behandelte Szenario war für Teams interessant, die GPU-Leistung nur zeitweise benötigen. Spielestudios konnten dieselbe Infrastruktur für Rendering, Simulationen und andere rechenintensive Produktionsschritte betrachten.
Parallel kündigte Google GPU-Ressourcen für Anfang 2017 an. Der offizielle Google-Cloud-Beitrag nannte AMD FirePro S9300 x2 sowie Nvidia Tesla P100 und K80. Ein älterer Bericht zu Nvidia und Linux-Treibern führt zurück zu einem früheren GPU-Thema.
