Die PC-Version von Gears of War 4 erhält eine optionale dynamische Render-Auflösung. Digital Foundry hat die technischen PC-Funktionen am 22. Juli 2016 beschrieben. Die Funktion soll die Bildrate stabil halten, indem die interne Auflösung bei hoher GPU-Last vorübergehend sinkt.
Für die angekündigte PC-Fassung war zunächst eine Zielbildrate von 30 Bildern pro Sekunde vorgesehen. Die Auflösung wird beispielsweise auf 1080p oder 4K festgelegt, während das Spiel die tatsächlich gerenderten Pixel innerhalb eines definierten Bereichs anpasst. Zusätzlich ist eine Supersampling-Option vorgesehen.
DirectX 12 und angepasste Unreal Engine
The Coalition entwickelte Gears of War 4 auf Basis der Unreal Engine 4.11 und ergänzte die Engine für das Spiel um eigene Änderungen. Dazu gehört die DirectX-12-Anbindung, die bereits bei der Ultimate Edition der Reihe eingesetzt wurde. Die dynamische Auflösung reagiert auf die GPU-Auslastung und reduziert die Renderlast in besonders aufwendigen Szenen.
Das Verfahren war auf Konsolen bereits verbreitet, wurde auf dem PC 2016 aber nur von wenigen Spielen genutzt. Digital Foundry verwies später auf World of Tanks als weiteres Beispiel, das die Technik bereits vor Gears of War 4 eingesetzt hatte. Ein früherer Beitrag zum weltweiten Start von Gears of War 4 behandelt die geplanten Plattformen Xbox One und Windows 10.
Die PC-Version sollte außerdem 4K-Texturen und frei wählbare Grafikoptionen bieten. Damit richtete sich die Umsetzung an Systeme mit deutlich unterschiedlichen Leistungsreserven. Die dynamische Render-Auflösung bildet dabei eine zusätzliche Option neben der festen Ausgabeauflösung und dem Supersampling.
