Creative Assembly hat am 2. Juli 2016 mit Update 1 für Total War: WARHAMMER eine als Beta gekennzeichnete Direct3D-12-Unterstützung veröffentlicht. Der Patch korrigiert unter anderem transparent gerenderte Bäume bei aktivierter Multisample-Kantenglättung und eine fehlerhafte Anzeige des Videospeichers.
Zum Update gehört außerdem ein integrierter Benchmark. Er zeigt eine Schlacht zwischen dem Imperium und den Grünhäuten mit cineastischen Kamerafahrten. Das Szenario bildet damit nicht jede Spielsituation ab, liefert aber eine einheitliche Grundlage für Messungen. Der Patch überarbeitet zusätzlich die Balance und die künstliche Intelligenz.
Direct3D 12 läuft auf der GeForce GTX 1080 langsamer
Für die Direct3D-12-Beta nutzte Golem.de eine GeForce GTX 1080 Founders Edition. In 720p mit Ultra-Details sank die Bildrate von 106 auf 79 Bilder pro Sekunde. Bei 1440p fiel sie von 76 auf 69, in 2160p von 40 auf 37 Bilder pro Sekunde. Die Messwerte beziehen sich auf den eingebauten Benchmark und zeigen den damaligen Stand der Beta.
Für AMD-Grafikkarten sah der Patch Unterstützung für Async Compute vor. In niedrigen Auflösungen sollte Direct3D 12 außerdem mehr Arbeit auf die CPU-Kerne verteilen. Die Ergebnisse machten zugleich sichtbar, dass eine hardwarenahe API nicht automatisch in jeder frühen Implementierung höhere Bildraten liefert. Der ältere Beitrag zur Ankündigung von Total War: WARHAMMER beschreibt den technischen Ausgangspunkt des Strategiespiels.
