GOG.com will den Verkauf von 31 PC-Spielen an deutsche IP-Adressen sperren. Das teilte die Plattform am 24. Juni 2016 in einem offiziellen Forenbeitrag mit. Bereits gekaufte Titel sollen in der Bibliothek bleiben und weiter genutzt werden können.
Zu den genannten Spielen gehören Aliens versus Predator Classic 2000, Kingpin, Postal 2 und Red Faction. Neue Käufe werden für Kunden mit deutscher IP-Adresse blockiert. Die Ankündigung folgte rund einen Monat nach einer vergleichbaren Sperrliste bei Steam.
Indizierte Spiele und angepasste Fassungen
Ein großer Teil der Liste bestand laut der damaligen Berichterstattung aus Spielen, die auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien standen. Bei anderen Titeln wurden Probleme mit einer für Deutschland angepassten Version als mögliche Erklärung genannt. GOG.com selbst nannte im Forenbeitrag keinen einzelnen Grund für jeden Eintrag.
Für bestehende Kunden änderte sich der Zugriff nach der Mitteilung nicht. Die Kontobibliothek blieb erhalten, während die regionale Einschränkung den Vertrieb neuer Kopien betraf. Der ältere Beitrag zum Start der deutschsprachigen GOG-Plattform zeigt, wie stark die regionale Ausgestaltung des Angebots schon zuvor zum Geschäftsmodell des Stores gehörte.
