Valve: Steam Controller überschreitet halbe Million verkaufte Exemplare

Valve meldete am 1. Juni 2016 mehr als eine halbe Million verkaufte Steam Controller. Die Zahl bezieht sich auf die Zeit seit dem Marktstart Ende 2015 und wurde ohne weitere Aufschlüsselung genannt.

Mit dem Juni-Update kündigte Valve zugleich neue Möglichkeiten für die Tasten- und Triggerbelegung an. Trigger sollten sich unter anderem mit Funktionen für Gedrückthalten, Doppelklick und den Wechsel zwischen Aktionen belegen lassen. Als Beispiel nannte Valve den Waffenwechsel in Doom, der über einen Tastendruck oder einen Doppelklick ausgelöst werden kann.

Konfiguration über Steam Input

Der Controller war damit nicht auf eine feste Belegung beschränkt. Nutzer konnten Konfigurationen für Spiele speichern und mit anderen teilen. Das galt nach einem Update auch für Titel, die außerhalb von Steam gekauft wurden, sofern sie der Steam-Bibliothek hinzugefügt wurden.

Valve nannte keinen Termin für die neuen Triggerfunktionen. Die Verkaufszahl blieb ebenfalls ohne Details dazu, wie viele Geräte direkt an Kunden gingen und wie viele an Partner ausgeliefert wurden. Für die Bewertung des Hardwaregeschäfts ist diese Abgrenzung relevant.

Gamepad mit ungewöhnlicher Eingabelogik

Der Steam Controller setzte auf zwei große Trackpads, zusätzliche Sensorik und eine frei konfigurierbare Belegung. Die Eingabelogik sollte Maus- und Gamepad-Steuerung auf dem PC verbinden. Die neuen Profile zielten darauf, diese Anpassbarkeit näher an einzelne Spiele und deren Aktionsmodelle zu binden.

Das Update zeigte damit zwei Seiten des Produkts: Valve arbeitete an der Software rund um die Eingabe und meldete zugleich eine erste Größenordnung für die Verbreitung der Hardware.

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