Intel hat am 30. Mai 2016 auf der Computex die Core-i7-Prozessorfamilie Extreme Edition mit bis zu zehn Kernen vorgestellt. Die Desktopplattform richtet sich an Anwender, die Spiele, aufwendige Anwendungen und Medienproduktion parallel ausführen. Das offizielle Intel-Dokument nennt bis zu 20 Threads und einen freien Multiplikator.
Intel verband die Plattform mit Turbo Boost Max 3.0. Anwendungen konnten dadurch auf den leistungsfähigsten Prozessorkern gelenkt werden. Hinzu kamen 40 PCIe-Lanes direkt am Prozessor, wodurch mehrere Grafikkarten, schnelle SSDs und Thunderbolt-3-Hardware angebunden werden konnten.
Zehn Kerne für Spiele und VR-Produktion
Als Einsatzgebiete nannte Intel Spiele, Livestreaming und die Erstellung von 4K-Videos. Auch die Entwicklung und Bearbeitung von VR-Inhalten gehörte zur Positionierung. Die Kombination aus vielen Kernen und hoher I/O-Bandbreite zielte damit auf Enthusiasten sowie auf Arbeitsplätze, an denen Spieltests, Aufzeichnung und Content-Produktion zusammenkommen.
Im XboxDev-Bestand war zuvor ein Broadwell-Desktopprozessor mit Iris-Pro-Grafik von Intel Thema auf der Game Developers Conference 2015. Die Extreme Edition setzte bei der Rechenleistung deutlich höher an und benötigte weiterhin eine separate Grafikkarte für anspruchsvolle Spiele- und VR-Szenarien.
