Razer stellte im Januar 2016 das Blade Stealth als dünnes Windows-Ultrabook vor, das sich mit der externen Grafikeinheit Razer Core zu einem Gaming-System ausbauen lässt. Die archivierte Razer-Produktseite vom 7. Januar 2016 beschreibt die Kombination aus mobilem Rechner und Desktop-Grafik.
Das Blade Stealth besaß ein 12,5-Zoll-Touchdisplay mit wahlweise 2560 x 1440 oder 3840 x 2160 Pixeln. Razer setzte auf einen Intel Core i7-6500U der sechsten Generation, bis zu 8 GB Arbeitsspeicher und bis zu 512 GB PCIe-SSD. Als Grafiklösung diente zunächst Intels HD Graphics 520.
Razer Core erweitert das Ultrabook zur Gaming-Plattform
Für Spiele und grafikintensive Anwendungen war deshalb die Razer Core vorgesehen. Das externe Gehäuse nahm eine Desktop-Grafikkarte auf und verband sich über Thunderbolt 3 mit dem Notebook. Damit wechselte das Gerät zwischen einem mobilen Arbeitsprofil und einem stationären Aufbau mit zusätzlicher Grafikleistung. Das Konzept stand im damaligen Gaming-Notebook-Markt für die Verbindung von kompakter Hardware und aufrüstbarer Grafik.
Thunderbolt 3 über USB-C
Die Verbindung lief über einen USB-C-Anschluss mit Thunderbolt 3 und laut Hersteller mit bis zu 40 Gbit/s. Die Razer Core sollte neben der Grafikkarte auch zusätzliche Anschlüsse bereitstellen und das Notebook am Schreibtisch mit einem Monitor, Eingabegeräten und weiterer Peripherie verbinden. Razer kündigte das Blade Stealth für März 2016 an, während die Core einige Wochen später folgen sollte.
