Digital Fairness Act soll Spielehersteller und kleine Händler erfassen

Die Europäische Kommission hat am 17. Juli 2025 eine öffentliche Konsultation zum geplanten Digital Fairness Act gestartet. Das Gesetz soll den Verbraucherschutz im digitalen Umfeld stärken und dabei auch Videospiele, manipulative Oberflächen und digitale Geschäftsmodelle erfassen.

Videospiele als Teil der Konsultation

Im Mittelpunkt stehen unter anderem Dark Patterns, irreführendes Influencer-Marketing, Suchtmechaniken und eine unfaire Personalisierung. Für die Games-Branche können damit Fragen zu Lootboxen, In-Game-Käufen, Abonnements und der Gestaltung von Nutzeroberflächen relevant werden. Die Kommission nennt Videospiele ausdrücklich als digitalen Produkttyp, zu dem Rückmeldungen eingeholt wurden.

Die Konsultation lief zwölf Wochen bis zum 24. Oktober 2025. Der Digital Fairness Act soll Lücken im bestehenden EU-Verbraucherrecht schließen und besonders Minderjährige sowie andere schutzbedürftige Nutzer berücksichtigen. Einen fertigen Gesetzestext gab es zum Start der Konsultation noch nicht.

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